Steigfriedhof Stuttgart


Der Steigfriedhof in Stuttgart Bad Cannstatt gilt als der älteste, erhaltene Begräbnisplatz in Stuttgart. Rund 500 Meter vom Necker entfernt, liegt der Friedhof auf einer Höhe gegenüber der Altstadt von Altenburg, das heute ein Stadtteil von Bad Cannstatt ist. 

Der Steigfriedhof wurde vermutlich Ende des 6. Jahrhunderts von den Franken errichtet. In diesem Rahmen wurde auch die dem heiligen Martin geweihte „St. Martins Kirche“ erbaut. Obwohl 1323 die Pfarrechte auf die Stiftskirche in Stuttgart übertragen wurden, blieb die St. Martins Kirche das kirchliche Zentrum für die Altenburg und Brye.

Gegenüber dem Steigfriedhof befindet sich der israelitische Friedhof. Das erste, eigene jüdische Gräberfeld auf diesem Friedhof wurde im Jahr 1872 angelegt. Der israelitische Friedhof ist einer von vier jüdischen Friedhöfen in Stuttgart.

Auf dem dreieckigen Rasenstück rechts vom Haupteingang steht das Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Söhne Cannstatts. Das Werk wurde 1923 vom Cannstatter Bildhauer Emil Kiemlen erschaffen. Der wohl älteste noch erhaltene Grabstein Stuttgarts ist ebenfalls auf dem Steigfriedhof, am Grab von Thaddäus Troll, zu finden.

Fakten & Infos zum Steigfriedhof Stuttgart


Erstbelegung
um 600
Größe des Friedhofs
ca. 2,9 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 4.500
Sitzplätze in der Feierhalle
70
Zu sehen ist eine Karte, auf der der Lageplan der Grabstätten des Steigfriedhofs Stuttgart zu sehen ist.
Zu sehen ist ein Gebäude des Steigfriedhof Stuttgart. Vor diesem Gebäude auf dem ein Kreuz zu sehen ist, sind einige Gräber.
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