Pragfriedhof Stuttgart


Der Pragfriedhof in Stuttgart wurde im Jahr 1873 eröffnet. Aktuell ist der Friedhof mit circa 29.000 Grabstätten belegt und umfasst eine Friedhofsfläche von ungefähr 20 Hektar. 

Zum Zeitpunkt der Eröffnung lag die Begräbnisstätte noch außerhalb der Stadt Stuttgart. Die an einem Hang liegende Anlage wird durch eine Quer- und eine Hauptallee gegliedert, die den Blick auf die Feierhalle ermöglichen. Das Jugendstil-Krematorium wurde von 1905 bis 1907 nach den Plänen von Architekt Wilhelm Scholter errichtet.

Weitere Gebäude auf dem Friedhofsgelände sind die Kapelle in der Friedhofstraße 46, das Verwaltungsgebäude in der Friedhofstraße 44 sowie das ehemalige Leichenhaus in der Friedhofstraße 48, das später zu einem Wohn- und Dienstgebäude umfunktioniert wurde. All diese Gebäude wurden von August Beyer entworfen und stammen aus den Jahren 1873 bis 1876. Heute git der Friedhof als Kulturdenkmal.

Zu den berühmten Persönlichkeiten, die auf dem Pragfriedhof in Stuttgart ihre letzte Ruhe fanden, zählen unter anderem Graf Ferdinand von Zeppelin, Techniker und Entwickler des lenkbaren Luftschiffs (Zeppelin), Eduard Pfeiffer, Sozialreformer und Bankier, Willi Baumeister, Bühnenbildner und Maler, Karl Gerok, Dichter und Oberhofprediger, Josef Hirn, Erster Bürgermeister, Eduard Mörike, Dichter und Lyriker, und Emil von Rümelin, Oberbürgermeister.

Fakten & Infos zum Pragfriedhof Stuttgart


Adresse
Friedhofstraße 44, 70191 Stuttgart
Parkplätze
Am Friedhof (gebührenpflichtig)
Erstbelegung
14.01.1873
Größe des Friedhofs
ca. 21 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 29.000
Sitzplätze im Krematorium
75
Stehplätze im Krematorium
40
Sitzplätze in der Feierhalle
180
Stehplätze in der Feierhalle
110
Es zeigt sich der Lageplan des Pragfriedhof Stuttgarts, auf dem die Grabstätten eingezeichnet sind.
Es zeigt sich das Hauptgebäude des Pragfriedhof Stuttgart. Ein Kieselweg für zum Haupteingang. Daneben sind Bäume und Wiesen zu sehen.
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