Friedhof Untertürkheim


Der Friedhof Untertürkheim in Stuttgart wurde im Jahr 1902 und 1904 angelegt. Eröffnet wurde der Friedhof 1905 nach dessen Eingemeindung zu Stuttgart. Aktuell ist der Friedhof mit circa 4.000 Grabstätten belegt und umfasst heute eine Friedhofsfläche von ungefähr 4,2 Hektar. Der Friedhof Untertürkheim bietet fünf verschiedene Grabarten an. Zum einen die Möglichkeit eines Erd-Wahlgrabes oder eines Erd-Reihengrabes. Ebenfalls stehen Urnen-Wahlgräber und Urnen-Reihengräber zur Verfügung. Zudem sind auch Baumgräber und Rasengräber auf dem Friedhof vorhanden.

Der Friedhof erschließt sich von drei Seiten: der Württemberg-, der Gehrenwald- und der Gögelbachstraße. Die Friedhofskappelle wurde 1907 von dem Architekten Albert Pantle erbaut. In dem sakralen Bauwerk wurden historische und neoromantische Stilelemente verwendet.

Der Stadtteil Untertürkheim wurde im Jahr 1200 erstmals urkundlich erwähnt. Untertürkheim lebte Jahrhunderte lang von der Neckarflößerei und vom Weinbau. Man geht davon aus, dass die Anfänge Untertürkheims in das 4. Jahrhundert zurückgehen, als die Ansiedlung der Alemannen stattfand. Der damalige Ort wurde nach dem Häuptling der ansiedelnden Bevölkerung benannt und hieß zunächst "Duringoheim", woraus später "Türkheim" und letztlich „Untertürkheim“ wurde.

Fakten & Infos zum Friedhof Untertürkheim


Erstbelegung
31.12.1905
Größe des Friedhofs
ca. 4 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 4.000
Sitzplätze in der Feierhalle
70
Stehplätze in der Feierhalle
30
Zu sehen ist eine Karte, auf der der Lageplan der Grabstätten des Friedhof Untertürkheim zu sehen ist.
Zu sehen ist der Eingang der Hauptgebäudes des Friedhof Untertürkheim. Neben dem Weg, welcher zum Eingang führt sind auf der rechten und linken Seite Gräber zu sehen.
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