Friedhof Rotenberg


Der Friedhof Rotenberg in Stuttgart wurde im Jahr 1760 angelegt. Aktuell ist der Friedhof mit rund 230 Grabstätten belegt und umfasst heute eine Friedhofsfläche von ungefähr 0,2 Hektar. 

Ursprünglich befand sich auf dem Gripfel des Rotenbergs die Stammburg der Württemberger. Nach dem Tod der zweiten Frau von Wilhelm I., Katharina Pawlowna, ließ der König diese jedoch abtragen, um eine Kappele für seine verstorbene Gattin zu errichten.

In welcher Art und Weise die Kapelle gestaltet wird, sollte eine Ausschreibung entscheiden. Zu Beginn favorisierte Wilhelm einen Bau im neogotischen Stil und forderte entsprechende Pläne von prominenten Architekten wie Joseph Türmer und Leo von Klenze. Schlussendlich reichte der Hofbaumeister Giovanni Battista Salucci seinen klassizistischen Entwurf unaufgefordert ein und gewann den Auftrag.

Dieser Bau – heute bekannt als die Grabkapelle auf dem Rotenberg – wurde somit zur letzten Ruhestätte Katharinas. Viele Jahre später fanden König Wilhelm und ihre gemeinsame Tochter, Marie Friederike Charlotte von Württemberg, ebenfalls dort ihre letzte Ruhe. Der Friedhof Rotenberg bietet zwei verschiedene Grabarten an. Zum einen die Möglichkeit eines Erd-Wahlgrabes oder die Möglichkeit eines Urnen-Wahlgrabes. Außerdem befindet sich ein überdachter Aussegnungsbereich auf dem Friedhof.

Fakten & Infos zum Friedhof Rotenberg


Adresse
Rainstraße 15, 70327 Stuttgart
Parkplätze
Keine Parkplätze direkt am Friedhof
Erstbelegung
um 1760
Größe des Friedhofs
ca. 0,2 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 230
Zu sehen ist eine Karte mit dem Lageplan der Gräber des Friedhof Rotenberg.
Zu sehen ist ein Friedhofgebäude des Friedhof Rotenberg. Vor dem Gebäude sieht man einen Baum. Unter diesem Baum sind einige Gräber angelegt.
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