Friedhof Rohracker


Der Friedhof Rohracker in Stuttgart wurde im Jahr 1873 mit einer Fläche von 0,1 Hektar angelegt. Aktuell ist der Friedhof mit rund 700 Grabstätten belegt und umfasst heute eine Friedhofsfläche von ungefähr 1 Hektar. Der Friedhof Rohracker bietet vier verschiedene Grabarten an. Zum einen die Möglichkeit eines Erd-Wahlgrabes und die Möglichkeit eines Urnen-Wahlgrabes. Zudem können sowohl Erd- als auch Urnengräber als Reihengräber angelegt werden. Ebenfalls sind Rasengräber auf dem Friedhof vorhanden. 

Bei dem Friedhof Rohracker handelt es sich um einen typischen Hangfriedhof. Beinahe 30 Meter beträgt der Höhenunterschied zwischen den niedrigsten und höchsten Punkt des Friedhofs. Demnach war es notwendig das Friedhofsgelände zu terrassieren. Die unterschiedlichen Ebenen werden von aufwändigen Stützmauern gehalten. Der Stadtteil Rohracker wurde im Jahr 1937 zu Stuttgart eingemeindet. Seit 1956 ist Rohracker dem Stadtbezirk Hedelfingen zugeordnet. Zusammen mit den Stadtteilen Hedelfingen, Lederberg und Hafen bildet es den südöstlichen Stadtbezirk Hedelfingen.

Zu den Sehenswürdigkeiten Rohrackers zählen unter anderem die Evangelische Bernhardskirche, das Gasthaus „Zum Waldhorn" aus dem 17. Jahrhundert, in welchem Friedrich Schiller der Überlieferung nach, Teile seines Freiheitepos „Die Räuber“ verfasste und die Weinbergslage Lenzenberg mit seinen Weinberghäuschen.

Das Ortsbild wird neben modernen Wohnsiedlungen von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern geprägt, die sich im Ortskern um die Dorfkirche herum befinden.

Fakten & Infos zum Friedhof Rohracker


Erstbelegung
1873
Größe des Friedhofs
ca. 1 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 700
Zu sehen ist ein Lageplan des Friedhof Rohracker, auf dem die Gräber eingezeichnet sind.
Zu sehen ist der Eingang zum Friedhof Rohracker. Es ist ein Gebäude zu sehen und einige Gräber.
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