Friedhof Rohr


Der Friedhof Rohr in Stuttgart wurde im Jahr 1900 angelegt. Aktuell ist der Friedhof mit rund 700 Grabstätten belegt und umfasst heute eine Friedhofsfläche von ungefähr 0,7 Hektar. Der Stadtteil Rohr ist Teil des Stadtbezirks Stuttgart-Vaihingen.

Auf dem Friedhofsgelände befinden sich zwei Mahnmale für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs, ein Leichenhaus und nahezu ausschließlich Grabstätten aus den letzten drei Jahrzehnten. Der Friedhof erstreckt sich zwischen der Kopernikusstraße im Osten und der Schönbuchstraße im Westen und wird im Süden von der Hessenwiesenstraße begrenzt.

Zwei Grabmäler blieben aus der Anfangszeit des Friedhofs aus den Jahren 1907 und 1912 an der Außenmauer zur Schönbuchstraße erhalten. Es handelt sich dabei um die Gräber des Heimatdichters Ernst Widmann und des Forstwirts Karl Reess. Alle weiteren Grabstätten stammen aus der Zeit ab 1990.

Die einstöckige Leichenhalle im oberen Teil des Friedhofs ziert ein schindelgedecktes, hohes Walmdach mit weit überstehender Traufe. Die Halle kann direkt über den Friedhofseingang an der Kopernikusstraße erreicht werden und liegt parallel zur Schönbuchstraße.

Eine halbrunde Sitzgruppe unter schattenspendenden Bäumen lädt unmittelbar bei der Leichenhalle zum Verweilen ein. Außerdem findet man auf dem Gelände zahlreiche Brunnen, die noch aus der Gründungszeit des Friedhofs stammen. Ein schönes Detail dieser Brunnen ist deren Mauerwerk. Es besteht aus dem gleichen, hellen Sandstein wie auch die älteren Teile der Friedhofsmauer.

Fakten & Infos zum Friedhof Rohr


Adresse
Schönbuchstraße 31, 70565 Stuttgart
Parkplätze
In der Schönbuchstraße und an der Kirche
Erstbelegung
um 1900
Größe des Friedhofs
ca. 0,7 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 700
Zu sehen ist ein Lageplan des Friedhof Rohr, auf dem die Gräber eingezeichnet sind.
Zu sehen sind einige Gräber des Friedhof Rohr.
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