Friedhof Riedenberg


Der Friedhof Riedenberg in Stuttgart wurde im Jahr 1880 angelegt. Aktuell ist der Friedhof mit rund 200 Grabstätten belegt und umfasst heute eine Friedhofsfläche von ungefähr 0,1 Hektar. Damit ist er der kleinste städtische Friedhof Stuttgarts.

Riedenberg wird als „Rüdenberg“ oder „Rodeberg“ um das Jahr 1110 erstmals urkundlich genannt. Der Ort selbst war nie eine selbstständige Gemeinde und gehörte bis zum Jahr 1810 zum Schultheißenamt Plieningen. Anschließend wurde es Teilort der Gemeinde Birkach und letztlich 1942 zu Stuttgart eingemeindet. Seit 1946 gehört es offiziell zu Stuttgart Sillenbuch.

Im Oktober des Jahres 1955 wurde der Kirchenbau in Riedenberg eingeweiht. Den Taufstein, das bronzene Kruzifix und das Relief mit der Emmausgeschichte hat der Bildhauer Helmut Uhrig, ein Riedenberger Bürger, gestaltet. Zu Beginn stand die Kirche am Ortsrand von Riedenberg. Sie war nach Osten hin offen mit Blick auf Obstbaumwiesen und Gärten. Im Laufe der 60er-Jahre wuchs das einst winzige Riedenberg regelrecht um seine neue Kirche, sodass sie heute das Herzstück des Orts ist.

Der Friedhof Riedenberg bietet zwei verschiedene Grabarten an. Zum einen die Möglichkeit eines Erd-Wahlgrabes oder die Möglichkeit eines Urnen-Wahlgräbes. Zudem befindet sich ein überdachter Aussegnungsbereich auf dem Friedhof.

Fakten & Infos zum Friedhof Riedenberg


Erstbelegung
um 1880
Größe des Friedhofs
ca. 0,1 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 200
Zu sehen ist ein Lageplan des Friedhof Riedenberg, auf dem die Gräber eingezeichnet sind.
Zu sehen ist ein Eingangstor des Friedhof Riedenberg. Hinter dem Tor ist ein Friedhofsgebäude zu sehen.
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