Friedhof Kaltental


Der Friedhof Kaltental in Stuttgart wurde im Jahr 1828 angelegt. Vor dieser Zeit wurden sämtliche Verstorbenen in Kaltental auf dem Begräbnisplatz der Gemeinde Stuttgart-Vaihingen beigesetzt.

Aktuell ist der Friedhof mit rund 900 Grabstätten belegt und umfasst heute eine Friedhofsfläche von ungefähr 0,7 Hektar. Im Jahr 1907 fand eine Erweiterung des Friedhofs um 0,14 Hektar statt. Außerdem wurde 1922 ein Mahnmal für die Gefallenen Kaltentals errichtet.

Die Burg Kaltental wurde im Jahr 1125 erstmals urkundlich erwähnt und wurde nach dem Stadtteil Kaltental benannt. Die Burggrafen von Kaltental zogen nach der teilweisen Zerstörung der Burg nach Aldingen am Neckar. Die wiederaufgebaute Burg wechselte im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ihren Besitzer, bis sie schließlich 1796 aufgrund des zunehmenden Verfalls abgetragen wurde.

Um die Burg herum entwickelten sich ursprünglich drei Siedlungen, die später zu Kaltental zusammengeschlossen wurden: „Oberweiler“, wo sich heute die Grundschule und die evangelische Kirche befinden, „Unterweiler“ in der Nesenbachaue und „Schloßberg“ zwischen der Schloßbergstraße, Burgstraße und Burggrafenweg, wo seit dem Jahr 1932 die katholische Kirche St. Antonius steht.

1809 wurde entlang des Nesenbachs die Verbindungsstraße von Stuttgart nach Vaihingen gebaut, die Kaltental durchschneidet. Im Jahr 1922 wurde Kaltental schließlich nach Stuttgart eingemeindet.

Fakten & Infos zum Friedhof Kaltental


Adresse
Feldbergstraße 100, 70569 Stuttgart
Parkplätze
An der Feldbergstraße
Erstbelegung
25.04.1828
Größe des Friedhofs
ca. 0,7 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 900
Zu sehen ist ein Lageplan des Friedhof Kaltental, auf dem die Gräber eingezeichnet sind.
Zu sehen ist ein Friedhofsgebäude des Friedhof Kaltental. Vor dem Gebäude steht ein Baum und einige Gräber.
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