Friedhof Gaisburg


Der Friedhof Gaisburg im Stuttgarter Stadtbezirk Stuttgart-Ost wurde im Jahr 1836 angelegt. Aktuell ist der Friedhof mit rund 1.700 Grabstätten belegt und umfasst heute eine Friedhofsfläche von ungefähr 1 Hektar. Der Friedhof gehört demnach zu den kleineren Friedhöfen Stuttgarts.

Für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges wurde im Jahr 1928 auf der Höhe der Hangböschung ein Mahnmal errichtet, das parallel zur Herz-Jesu-Kirche und Schurwaldstraße verläuft. Die Figur eines sterbenden Hirschs krönt ein hohes Sandsteinpostament, das die Ecke der Friedhofsmauer bildet.

Der Friedhofseingang, der an der Schurwaldstraße liegt, führt zu dem schlichten Alten Leichenhaus, das in der Mitte des Friedhofs gebaut wurde. Das kleine Gebäude mit einer Grundfläche von ungefähr 50 Quadratmetern besteht aus einem kapellartigen, schmalen Bau mit Satteldach und einem niedrigeren fünfeckigen Apsisanbau mit Zeltdach.

Die Neue Feierhalle, die auch Aussegnungshalle genannt wird, wurde nach den Plänen der Stuttgarter Architekten Zürn, von Scholly und Dasch im Jahr 2002 erbaut. Sie sollte der Platznot im kleineren Alten Leichenhaus Abhilfe schaffen. Die neue Feierhalle kann direkt an der Ecke zur Pflasteräckerstraße über den Friedhofseingang Hornbergstraße erreicht werden.

Den Haupteingang der Feierhalle ziert die Bronzeskulptur „Osterengel“. Sie steht auf einem niedrigen Steinsockel und ist das Werk des Bildhauers Siegfried Haas aus dem Jahr 2003.

Fakten & Infos zum Friedhof Gaisburg


Erstbelegung
1836
Größe des Friedhofs
ca. 1 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 1.700
Sitzplätze in der Feierhalle
80
Zu sehen ist ein Lageplan des Friedhof Gaisburg, auf dem die Gräber eingezeichnet sind.
Zu sehen sind einige Gräber auf dem Friedhof Gaisburg. Im Hintergrund verdecken einige Bäume das Hauptgebäude des Friedhofs.
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