Alter Friedhof Weilimdorf


Der Alte Friedhof im Stuttgarter Stadtteil Weilimdorf wurde am 14. November im Jahr 1869 eröffnet. Eine Begräbnisstätte gab es in Weilimdorf allerdings schon seit dem Jahr 1583. Der Friedhof Weilimdorf ist aktuell mit rund 1.800 Grabstätten belegt und umfasst heute eine Friedhofsfläche von ungefähr einem Hektar. Insgesamt verfügt Weilimdorf über zwei Friedhöfe. Den hier erwähnten Alten Friedhof in der Sickingenstraße und den Neuen Friedhof in der Köstlinstraße.

Weilimdorf wurde am 1. April 1933 in die Stadt Stuttgart eingemeindet und gilt als ein Stadtbezirk im Nordwesten von Stuttgart. Er grenzt an die Stuttgarter Stadtbezirke Feuerbach, Stuttgart-West und Zuffenhausen sowie an die Städte Korntal-Münchingen, Gerlingen und Ditzingen, welche alle drei zum Landkreis Ludwigsburg gehören.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erfasste den Ort eine rege Bautätigkeit. In diesem Rahmen wurde 1559 ein neues Pfarrhaus errichtet und 1583 der gesamte Friedhof dorthin verlegt, wo heute die Seelachschule steht. Aufgrund der steigenden Anzahl der Bevölkerung benötigte man im Laufe der Jahrhunderte mehr Platz auf dem Friedhof, weshalb er im Jahr 1869 letztmalig an den Ort verlegt wurde, an dem wir ihn auch heute vorfinden. 

Auf dem Alten Friedhof erinnert das Gräberfeld „Fliegeropfer 1944–1945“ an die Toten des Luftangriffs in Weilimdorf. Auf insgesamt zehn Grabplatten werden 44 der zahlreichen Opfer namentlich genannt.

Fakten & Infos zum Alten Friedhof Weilimdorf


Adresse
Sickingenstraße 8, 70499 Stuttgart
Parkplätze
Im Fehrleinweg
Erstbelegung
14.11.1869
Größe des Friedhofs
ca. 1 ha
Anzahl der Grabstellen
ca. 1.800
Zu sehen ist ein Lageplan des alten Friedhof Weilimdorf, auf dem die Gräber eingezeichnet sind.
Zu sehen sind Gräber des alten Friedhof Weilimdorf. Die Gräber haben Steintafeln und sind mit Blumen beschmückt. Im Hintergrund zu sehen sind Häuser und ein Friedhofsgebäude.
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