Patientenverfügung

Hinweise zur Patientenverfügung

  • Der Ihnen ausgehändigte Schriftsatz besteht aus zwei Vorgängen: einer Patientenverfügung und einer Vollmacht. Beide sind auszufüllen.

  • Suchen Sie rechtzeitig und in guten Tagen einen Menschen, zu dem Sie Vertrauen haben. Sie können auch Angehörige als Vertrauenspersonen benennen. Dabei sollten Sie jedoch bedenken, dass Angehörige im beschriebenen Fall aufgrund ihrer engen Bindung möglicherweise überfordert sein könnten, in Ihrem Sinne tätig zu werden.

  • Dann sollten Sie diese Unterlagen mit der Vertrauensperson besprechen und ausfüllen. Der vorliegende Text kann abgeändert oder aber auch ergänzt werden.

  • Eine notarielle Beglaubigung Ihrer Patientenverfügung ist nicht erforderlich, aber Sie können, wenn Sie es für nötig halten, Ihre Unterschrift notariell oder auch durch Ihren Hausarzt beglaubigen lassen. Es steht dann zweifelsfrei fest, dass Sie diese Dokumente eigenhändig unterschrieben haben. Die Patientenverfügung gilt, solange sie nicht widerrufen wird.

  • Nehmen sie die Patientenverfügung zu Ihren persönlichen Unterlagen und hinterlegen Sie Kopien bei den von Ihnen benannten Personen und evtl. beim zuständigen Notariat.

  • Tritt der beschriebene Fall ein, setzen sich Vertrauensperson und behandelnder Arzt miteinander in Verbindung und beraten - in Ihrem Sinne - über die zu veranlassenden Maßnahmen.